W 12 – Inspiration der Woche

Stephen Porges bringt es auf den Punkt: Worte tragen – aber sie sind nicht das, was Beziehung trägt. Für die Haltung der Neuen Autorität lässt sich das vielleicht so lesen: Nicht das Gesagte steht im Vordergrund, sondern die Qualität der Anwesenheit. Wenn wir in Verantwortung stehen – als Führungskraft, pädagogische Fachkraft oder in Beziehung zu Kindern und Jugendlichen – senden wir fortwährend Signale. Über Stimme, Blick, Körper, Tempo. Über das, was zwischen den Worten geschieht. Diese Signale können andeuten:

  • Hier ist jemand ruhig genug, um zu bleiben.
  • Hier ist jemand klar genug, um Orientierung zu geben.
  • Hier ist jemand zugewandt genug, um Beziehung anzubieten.

In der Neuen Autorität geht es nicht darum, Kontrolle herzustellen oder durch Sprache zu überzeugen. Es geht vielmehr darum, eine Form von Präsenz zu kultivieren, die Co-Regulation ermöglicht.

Das hat Konsequenzen:

  • Selbstregulation wird zur Voraussetzung.
  • Nicht als Technik, sondern als fortlaufende Praxis.
  • Ein Dasein, das Kontakt möglich macht.


Vielleicht liegt darin eine leise Verschiebung:

  • Weg von „Ich muss etwas bewirken“
  • hin zu „Ich bin so da, dass etwas entstehen kann“.

#NeueAutorität#CoRegulation#Selbstregulation#FührungHaltung#Präsenz

Foto: B. Körner
www.neueautoritaet.de

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