W 05 – Inspiration der Woche

In der Logik systemischer Autorität trifft Tucholsky einen zentralen Punkt: Autorität entsteht nicht aus Dauer. Nicht aus Dienstjahren, nicht aus Routine, nicht aus der Sicherheit, etwas „schon immer so“ gemacht zu haben.

In der Logik systemischer Autorität trifft Tucholsky einen zentralen Punkt: Autorität entsteht nicht aus Dauer. Nicht aus Dienstjahren, nicht aus Routine, nicht aus der Sicherheit, etwas „schon immer so“ gemacht zu haben. Sie entsteht aus der Qualität der Beziehungsgestaltung, aus Selbstreflexion und aus der Bereitschaft, Verantwortung für die eigene Beteiligung im Geschehen zu übernehmen. Autorität ist kein Besitz, der mit der Zeit anwächst, sondern ein fortlaufender sozialer Prozess, der immer wieder neu hergestellt wird.
Ohne Reflexion kann Erfahrung Muster stabilisieren. Blinde Flecken können sich verfestigen, Eskalationsdynamiken wiederholen sich möglicherweise, Machtgewohnheiten können „normal“ werden. Das fühlt sich dann vielleicht nach Professionalität an – und ist bei genauerem Hinschauen möglicherweise nur routinierte Wiederholung. Die Haltung der Systemischen Autorität verschiebt den Fokus: weg von „Ich weiß, wie das geht“ hin zu „Was geschieht hier gerade zwischen uns – und was ist mein Anteil daran?“.

Vom 4.-6. März könnt Ihr die Haltung mit Bruno in Würzburg vertiefen, am 26. und 27. Februar mit Martin online den Übertrag in den Kontext Schule erleben.

www.neueautoritaet.de
Foto: M. Wiprich

 

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