Systemische (Neue) Autorität lädt nicht per se dazu ein, Träume durchzusetzen. Sie fragt vielmehr: Wie bleibe ich präsent, handlungsfähig und in Beziehung – auch wenn mein Traum nicht (sofort) aufgeht?
Den eigenen Traum zu leben heißt dann nicht, sich aus Abhängigkeiten zu lösen oder Kontrolle zu gewinnen. Es heißt,
• Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen,
• die eigenen Werte sichtbar zu machen,
• standhaft zu bleiben, ohne zu verhärten,
• und für Selbstführung zu sorgen, auch im Widerstand.
Der „Traum“ ist in diesem Verständnis kein Ziel, sondern eine Haltung: präsent, verbunden, selbstwirksam handelnd – mitten im Leben, nicht jenseits von ihm.
Vielleicht geht es weniger darum, den Traum zu leben.
Und mehr darum, sich selbst treu zu bleiben, während man lebt…
Unser nächster Grundlagenkurs startet am 19.01. berufsbegleitend online und am 04.02. in Bramsche.
www.neueautoritaet.de
Foto: M. Wiprich