In den Seminaren von SyNA geht es nicht primär um Methoden oder Interventionen, sondern um die Kraft der Präsenz. Zum Beispiel die internale Präsenz:
die Fähigkeit, innerlich gesammelt, klar und verbunden zu bleiben. Wer internal präsent ist, muss weniger tun.
Nicht, weil Verantwortung abgegeben wird, sondern weil Selbstführung übernimmt, wo vorher Aktionismus notwendig schien.
Selbstführung bedeutet hier: den eigenen Affekt zu regulieren, bevor man andere reguliert, innere Klarheit herzustellen, bevor äußere Ordnung eingefordert wird, die eigene Position zu halten.
Der Zen-Gedanke des Nicht-Tuns verweist genau darauf:
Nicht jede Irritation verlangt nach einer Intervention.
Nicht jede Unsicherheit nach einer Maßnahme.
„Nicht tun“ ist damit keine Passivität, sondern eine hoch aktive Form von Selbstführung.
Wer sich für die Grundlagen und besondere Themen der Systemischen (Neuen) Autorität interessiert, findet hier unsere aktuelle Seminarauswahl: www.neueautoritaet.de/termine
Foto: B. Körner